Cyberangriff auf Stadtwerke Langenfeld

Symbolbild Hacker: schwarzer Kapuzenpullover

Cyberangriff auf Stadtwerke Langenfeld

  • Angriff bereits im Oktober passiert
  • Hacker blockierten Daten- und Mailverkehr
  • Kunden sollten wachsam sein

Die Stadtwerke Langenfeld und das Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim sind Opfer eines Cyberangriffs geworden. Wie erst jetzt (04.11.2019) bekannt wurde, geschah der Angriff bereits in der Nacht auf den 23. Oktober.

Erpressungsversuch

Nach Angaben der Stadtwerke ist es den Angreifern gelungen, die Datenverwaltung und E-Mail-Kommunikation des Unternehmens zu blockieren. Gleichzeitig wollten die Täter Geld erpressen. Ob die Stadtwerke die Summe gezahlt haben, wollte eine Unternehmssprecherin aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht sagen.

Unklar ob Kundendaten ausgespäht wurden

Auswirkungen auf die Gas- und Wasserversorgung der Bevölkerung habe es aber nicht gegeben. Allerdings wissen die Stadtwerke noch nicht abschließend, ob sich die Täter Zugang zu sensiblen Kundendaten verschaffen konnten. Kunden wird deshalb empfohlen, ihre Zugangsdaten zum Online-Portal der Stadtwerke zu ändern.

Mögliche Sicherheitslücke wird genauer untersucht

Mit Hilfe von IT-Experten ist es den Stadtwerken inzwischen gelungen, die Datenverwaltung und elektronische Kommunikation wiederherzustellen. Wie sich die Angreifer genau ins System hacken konnten, wird derzeit noch von einem auf Internetkriminalität spezialisierten Unternehmen analysiert. Die Spur der Hacker führe ins Ausland.

Die Stadtwerke haben den Fall nach eigenen Angaben erst jetzt öffentlich gemacht, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefähreden.

Stand: 05.11.2019, 14:03

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