Corona-Kontaktverfolgung: Viersen bittet Bundeswehr um Hilfe

Ab Montag soll auch im Kreis Viersen die Bundeswehr bei der Corona-Kontaktverfolgung helfen

Corona-Kontaktverfolgung: Viersen bittet Bundeswehr um Hilfe

Der Kreis Viersen hat die Bundeswehr um Hilfe gebeten. Denn er kommt bei der Rückverfolgung von Corona-Infektionsketten nicht mehr hinterher.

25 Soldaten sollen von Montag (02.11.2020) an bei der Rückverfolgung von Corona-Infektionsketten helfen, weil der Kreis das mit dem eigenen Team nicht mehr schafft.

Lange Zeit galt der Kreis Viersen als Region mit relativ geringen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Doch in der vergangenen Woche (19.-25.10.2020) stieg die Zahl der Neuinfektionen dann extrem schnell. Die Folge: Das Gesundheitsamt kommt bei der Kontaktverfolgung nicht mehr hinterher.

Dem Kreis Viersen fehlt Personal

Städte wie Düsseldorf könnten bei der Rückverfolgung der Infektionsketten und für den Einsatz an der Corona-Hotline auf städtische Mitarbeiter aus anderen Bereichen zurückgreifen. Die Kreisverwaltung in Viersen bekomme zurzeit aber einfach nicht genug Leute zusammen, sagt der Kreis.

Auch andere Städte haben die Bundeswehr um Hilfe gebeten, darunter Mönchengladbach und Neuss.

Stand: 28.10.2020, 11:25