Corona-Mutation: Erste Fälle in Köln nachgewiesen

Symbolbild: Coronatest

Corona-Mutation: Erste Fälle in Köln nachgewiesen

Eine Mutation des Coronavirus ist auch in Köln angekommen. Im Labor der Uniklinik wurde bei fünf positiven Corona-Tests die Mutationsvariante festgestellt.

Entdeckt wurde die Mutation mit der Bezeichnung B.1.1.7 aus Großbritannien bei der Untersuchung von 200 positiven Coronatests. Sie waren gezielt auf eine mögliche Mutation untersucht worden. Von den fünf mit der Mutationsvariante Infizierten kommen zwei aus Köln, einer aus Solingen und einer aus Krefeld, teilte der Virologe Professor Dr. Rolf Kaiser von der Kölner Uniklinik mit.

Kölner Infizierte nicht schwer erkrankt

Die beiden Kölner Infizierten seien aber nicht schwerer erkrankt als Patienten, die mit dem bisher bekannten Virus infiziert seien. Im Labor der Kölner Uniklinik werden täglich bis zu 1.500 Coronatests durchgeführt. Bei etwa vier Prozent der Tests würde das Coronavirus nachgewiesen.

Hohe Inzidenzwerte in acht Städten und Kreisen

In NRW wird aktuell in acht Kreisen und Städten der Inzidenzwert von 200 überschritten. Es infizierten sich also mehr als 200 Menschen pro hunderttausend Einwohner innerhalb einer Woche mit den Coronavirus. Aktuell trifft das zu auf Mettmann mit einem Inzidenzwert von 216,2 zu, gefolgt vom Oberbergischen Kreis (239,7), Bielefeld (238,8), Gelsenkirchen (238), den Kreisen Höxter (233,2), Minden-Lübbecke (217,8), Recklinghausen (212,7) und Bottrop (211,8).

Eingeschränkter Bewegungsradius

In den Kreisen und Städten mit einem Inzidenzwert von über 200 dürfen Bewohner sich nicht mehr als 15 Kilometer Luftlinie von ihrem Heimatort entfernen. Ausgenommen davon sind berufliche und dienstliche sowie wichtige Ehrenamtlich Besorgungen.  Die aktuelle Verordnung gilt bis einschließlich 31. Januar 2021.

Stand: 12.01.2021, 11:50