Düsseldorf: Corona-Sonderimpfungen in dicht besiedelten Vierteln

Ein Arzt impft in einer Hausarztpraxis.

Düsseldorf: Corona-Sonderimpfungen in dicht besiedelten Vierteln

Die Stadt Köln impft bereits Menschen in dicht bewohnten Stadtteilen. Nun will die Stadt Düsseldorf nachziehen und ebenfalls Einwohner an Corona-Hotspots impfen lassen.

Die Stadt hat dafür bereits beim Gesundheitsministerium zusätzliche Impfdosen beantragt. Die Corona-Impfungen sollen im Lauf der nächsten zwei Wochen beginnen.

Vor allem Impfungen in Arztpraxen

Die zusätzliche Impfaktion ist für acht Düsseldorfer Stadtteile geplant: Darunter sind Eller, Flingern, Holthausen, Lierenfeld und Oberbilk. Die Sonderimpfungen sollen laut Stadt möglichst bald in den jeweiligen Stadtteilen angeboten werden.

Anders als in Köln soll es dafür keine Impfbusse geben, die in die Viertel hinein fahren. Statt dessen sollen die Impfungen in den Arztpraxen direkt vor Ort stattfinden.

Land stellt 100.000 Impfdosen für benachteiligte Viertel

Auch in Duisburg laufen die Vorbereitungen für gesonderte Impfaktionen. Die Stadt nennt als mögliche Impforte Vereine und Schulen. Es sei auch denkbar, dass die Corona-Impfungen in der Moschee in Marxloh erfolgen.

Das Land NRW will für benachteiligte Viertel vorerst insgesamt 100.000 Impfdosen zur Verfügung stellen.

Pilotprojekt am Montag in Köln gestartet 

Die Stadt Köln hatte am Montag mit den vorgezogenen Impfungen an sozialen Brennpunkten begonnen. Das niederschwellige Angebot kam bei den Bewohnern sofort gut an. Neben Corona-Impfteams gab es auch einen Impfbus, in dem seit Montag 2.700 Menschen geimpft worden seien, so die Stadt.

Da nun weiterer Impfstoff fehlt, werden die Schwerpunktimpfung in Kölner Stadtbezirken mit hoher Inziden zunächst ausgesetzt.

Stand: 07.05.2021, 15:01