Corona-Antikörper-Studie mit 3.000 Menschen in Aachen

Eine Frauenhand entnimmt eine Röhre mit Blut aus einem Ständer

Corona-Antikörper-Studie mit 3.000 Menschen in Aachen

Das Helmholtz-Institut für Infektionsforschung hat jetzt die zweite Phase einer Corona-Antikörper-Studie gestartet. Dazu sind bis zu 3.000 Menschen in Aachen, Herzogenrath, Eschweiler, Stolberg und Würselen eingeladen, freiwillig eine Blutprobe abzugeben.

Die Gesundheitsämter melden nur entdeckte Corona-Fälle; die Dunkelziffer aber der wenig oder gar nicht auffälligen Corona-Infektionen ist bislang nur schwer abzuschätzen. Blutproben von zufällig ausgewählten Personen sollen hier Klarheit schaffen.

Unklar ist bislang auch, wie sich das Virus je nach Alter verbreitet und auswirkt. An der Menge der Antikörper im Blut wollen die Wissenschaftler erkennen, wie lange gesund gewordene Personen immun blieben.

Neben der Aachener Region gibt es bundesweit noch sieben Testgebiete. Die Studie soll Mitte des Jahres abgeschlossen sein.

Stand: 28.01.2021, 10:00

Weitere Themen