CSD in Düsseldorf: Fahrrad-Demo statt großer Parade

Mehrere Teilnehmer des CSD vor einer Regenbogenflagge

CSD in Düsseldorf: Fahrrad-Demo statt großer Parade

  • Demo zum CSD in Düsseldorf
  • Keine große Parade wegen Corona
  • Kölner CSD auf Oktober verschoben

Wegen der Abstandsregeln ist der Christopher-Street-Day in Düsseldorf am Sonntag (28.06.2020) nicht als große Straßenparade gestartet. Demonstriert wurde trotzdem - auch mit Fahrrädern.

"Die Parade ist ein bischen anders in Corona-Zeiten", sagte zuvor Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), "man kann mit dem Fahrrad unterwegs sein, oder auch zu Fuß - und es ist mir eine Ehre, am Sonntag dabei zu sein."

Kundgebung vor Rathaus

Um 14 Uhr ging es auf dem Schadowplatz los, die Gruppen zogen dann getrennt zum Markplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus, wo eine Kundgebung zum Abschluss stattfand.

Demo in Köln erst im Herbst

In Köln ist die Demonstration zum CSD auf den 11. Oktober verschoben worden. Auch hier soll die Form der Corona-Pandemie angepasst werden, wie die Veranstalter mitteilten. Große Zuschaueransammlungen sollen auf jeden Fall vermieden werden, daher wird auch das gewohnte Straßenfest in diesem Jahr nicht stattfinden können.

Am 28. Juni vor 51 Jahren gab es in New York City in der Christopher Street in der Bar Stonewall Inn Aufstände, die als Beginn der LGBTQ-Bewegung gelten. Die Abkürzung steht heute für: Lesben, Schwule, Bisexuelle, queere, trans*, inter* Personen, non-binär und mehr.

Stand: 28.06.2020, 16:41