Großeinsatz: Säure-Austritt im "Chempark" Leverkusen

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Großeinsatz: Säure-Austritt im "Chempark" Leverkusen

  • Schwefelsäure im Leverkusener "Chempark" ausgetreten
  • Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz
  • Auswirkungen blieben auf das Wersksgelände beschränkt

Im Industriegebiet "Chempark" in Leverkusen ist am Freitagmittag (31.05.2019) aus bisher unbekannter Ursache hochkonzentrierte Schwefelsäure ausgetreten. Die Werksfeuerwehr war mit Wasserschleiern im Einsatz, um den Nebel, der beim Austritt der Flüssigkeit entstand, niederzuschlagen. Unterstützt wurde sie dabei von der Feuerwehr Leverkusen sowie Kräften aus umliegenden Städten.

In einem zweiten Schritt wurde die undichte Stelle geschlossen, wie der Chempark mitteilte. Die Auswirkungen blieben auf das Werksgelände beschränkt. Zur Sicherheit waren in der Stadt Messtrupps unterwegs. Diese haben keine auffälligen Werte festgestellt.

Laut Chempark war auch im Werk die Lage schnell unter Kontrolle. "Der Betrieb war ruckzuck evakuiert. Es gibt keine Verletzten und keine Vermissten", hieß es.

Farblose, stechend riechende Flüssigkeit

Hochkonzentrierte Schwefelsäure oder "Oleum" ist eine farblose, stechend riechende Flüssigkeit. Die Substanz wird auch "rauchende Schwefelsäure" genannt, da sie mit der Luftfeuchtigkeit reagiert und dabei dichten, weißen Nebel bildet. Der Stoff wird in der chemischen Industrie unter anderem in der Pigment-Produktion eingesetzt.

Stand: 31.05.2019, 17:53