Camp für schnellen Kohle-Ausstieg startet in Kerpen

Hinter dem Braunkohletagebau in Garzweiler ist das Braunkohlekraftwerk Neurath zu sehen

Camp für schnellen Kohle-Ausstieg startet in Kerpen

  • BUND veranstaltet Zeltlager für junge Leute
  • Über Klimawandel und soziale Gerechtigkeit wird diskutiert
  • Auch Demonstrationen sind geplant

Auch in diesem Jahr setzen sich wieder junge Leute im Kerpener Stadtteil Manheim für einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohle-Industrie ein. Neun Tage lang (bis zum 26.08.2018) schlagen sie ihre Zelte im Rheinischen Braunkohlerevier im Umsiedlungsort Manheim auf.

Veranstalter planen Diskussionen über Klima und Kohlekosten

In dem sogenannten "Camp for future" wollen die Braunkohlegegner vor allem eines, nämlich viel diskutieren. Zum Beispiel darüber, was die Kohle kostet und wie erneuerbare Energien oder soziale Gerechtigkeit funktionieren. In Workshops und Podiumsdiskussionen geht es aber auch um gewaltfreie Kommunikation und alternative Wohnkonzepte. Die Themen gehen über den Kohleausstieg hinaus.

Camp fand auch 2017 schon statt

Demonstrationen sind aber auch geplant. So zum Beispiel am 24. August 2018 die Fahrrad-Demo um den Tagebau Hambach. Einen Tag später wird in Köln tanzend demonstriert. Die Veranstalter rechnen mit 100 bis 250 Teilnehmern. Die Umweltorganisation BUND veranstaltet das Camp für junge Menschen mittlerweile schon zum zweiten Mal.

Stand: 17.08.2018, 09:00