"Keine Alternative" für LKW-Rastplätze bei Burscheid

Rastplatz für LKW

"Keine Alternative" für LKW-Rastplätze bei Burscheid

  • Keine Alternative für A1 Raststätte
  • Bund wird in Kürze entscheiden
  • Entlastung für Leverkusener Kreuz
  • Bürgerinitiativen wollen Grünflächen erhalten

Für die geplante A1 Raststätte in Burscheid und Leverkusen gibt es keine Alternative. Das teilt das Landesverkehrsministerium auf Anfrage des WDR mit. Die Bürgerinitiative hatte eine erneute Prüfung von Flächen in Köln-Niehl gefordert.

Rastplatz direkt an der Autobahn

Die Verkehrsbelastung mit LKW sei so hoch, dass Parkplätze bereits östlich des Leverkusener Kreuzes benötigt würden, so das Verkehrsministerium. Der Bedarf könne nicht durch Parkplätze auf der anderen Rheinseite ersetzt, sondern höchstens ergänzt werden. Zudem seien die Flächen in Köln-Niehl nicht direkt von der Autobahn aus zu erreichen. An solchen Standorten dürfen nur private Investoren einen Autohof bauen.

Weiterhin Protest  

Endgültige Entscheidung über Rastplätze in Kürze erwartet

Bürgerproteste gegen LKW-Rastanlage

Die Bürgerinitiativen in Burscheid und Leverkusen kritisieren die Nähe zu Wohngebieten und die Tatsache, dass große Teile der für die Raststätte geplanten Flächen im Landschaftsschutzgebiet liegen. Sie hatten eine erneute Begutachtung von alternativen Flächen in Köln-Niehl gefordert. Dort stünden Flächen für mehrere Hundert LKW zur Verfügung, nicht nur für 50, so die Bürgerinitiative.

Detailuntersuchungen folgen

Eine endgültige Entscheidung des Bundes über die geplanten Park- und WC-Anlagen wird laut Verkehrsministerium in Kürze erwartet. Die auf beiden Seiten der Autobahn geplanten Park- und WC-Anlagen bieten insgesamt Platz für 50 Lastwagen und 30 Autos. Sie sollen überfüllte LKW-Rastanlagen auf der A1 zwischen Köln und Wuppertal in beide Fahrtrichtungen entlasten. Sollte das Bundesverkehrsministerium den Plänen zustimmen, folgen Detailuntersuchungen und Beteiligungsverfahren.

Fehlende LKW-Parkplätze Markt 08.01.2020 07:51 Min. UT Verfügbar bis 08.01.2021 WDR Von Dietrich, Edith

Stand: 29.01.2020, 08:57