Bunte Zebrastreifen - Wie queer ist Köln?

Bunte Zebrastreifen als Zeichen der Toleranz

Bunte Zebrastreifen - Wie queer ist Köln?

Die Diskussion um Zebrastreifen in Regenbogenfarben als Ausdruck eines toleranten Köln ist neu entfacht. Und bekommt einen prominenten Fürsprecher aus der Politik.

Köln ist eine Stadt in der prozentual überdurchschnittlich viele Schwule, Lesben und Transgender leben. Dennoch, so sagt die queere Community, setzt die Stadt nicht ausreichend Zeichen gegen Homophobie und für mehr Offenheit und Toleranz. Wie könnte das gehen? Durch Zebrastreifen in Regenbogenfarben.

Prominenter Fürsprecher

Die Idee an sich ist nicht neu, die Diskussion darüber auch nicht. Doch sie entzündet sich gerade neu. Denn mit Ralph Sterck, Fraktionschef der Kölner FDP, bekommt die Diskussion einen prominenten Befürworter.

Er kennt die bunten Zebrastreifen aus seinen Urlauben in Kanada und empfindet sie als ein weltoffenes Zeichen des Willkommens.

Stadt Köln: Keine Experimente

Doch Sterck trifft bei der Stadt Köln auf taube Ohren: Experimentiert wird nicht, sagt die Stadt. Es gehe um die Sicherheit der Bürger. Bunte Zebrastreifen wirken irritierend und birgen Gefahren.

Möglicherweise Änderung der StVO

Sterck hingegen hätte schon eine präzise Vorstellung, wo einer der bunten Zebrastreifen in Köln sein könnte. Nämlich auf der Schaafenstraße, einem der Hotspots der Schwulen- und Lesbenszene in Köln.

Sogar eine Änderung der Straßenverkehrsordnung zieht Ralph Sterck in Erwägung, um seinem Traum vom bunten Köln einen Streifen näher zu kommen.

Stand: 23.02.2021, 20:25

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