Tagung: Kulturschätze bei Katastrophen retten

Im Bild ein Blatt des 'Lantsloot vander Haghedochte' (LHB) aus dem Staatsarchiv Marburg.

Tagung: Kulturschätze bei Katastrophen retten

  • Expertentagung in Köln
  • Thema: Kulturschätze bei Katastrophen schützen
  • Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Archivare beraten

Wie können Kulturschätze wie historische Bücher, Urkunden und Archivalien bei Katastrophen besser geschützt und gerettet werden. Darüber sprechen seit Montag (29.04.2019) Notfallverbünde aus ganz Deutschland im Kölner Mediapark. Mit dabei sind mehr als hundert Vertreter von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und verschiedenen Kulturämtern.

Experten tauschen Erfahrungen aus

Experten bei einem Vortrag

Die Konferenz geht über zwei Tage

Bei dem zweitägigen Treffen geht es zunächst darum Erfahrungen auszutauschen, die beispielsweise beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs oder beim Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar gemacht worden sind. Ziel ist es, in Zukunft bei Katastrophen wie Bränden oder Hochwasser besser reagieren zu können.

Kulturgutschutz im Katastrophenfall

WDR 5 Scala - aktuelle Kultur 29.04.2019 03:21 Min. Verfügbar bis 28.04.2020 WDR 5

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Notfallübungen um vorbereitet zu sein

Der Einsturz des Kölner Stadtarchives vor neun Jahren habe gezeigt, wie wichtig Notfallübungen sind, so die Initiatoren. Zwar konnten damals Archivare, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sowie mehrere tausend freiwillige Helfer auch ohne Notfallplan 95 Prozent der 30 Regalkilometer Archivgut, die vom Einsturz betroffen waren, retten. Allerdings rechnet das Archiv damit, dass es 30 bis 40 Jahre dauern wird, bis das gesamte Material der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung steht.

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs: Wer hat versagt? die story 27.02.2019 43:59 Min. UT Verfügbar bis 27.02.2020 WDR Von Ingolf Gritschneder, Wolfgang Minder

Stand: 29.04.2019, 14:44