Bundesnetzagentur sperrt Millionen unsichere Produkte

Das Zeichen der Bundesnetzagentur

Bundesnetzagentur sperrt Millionen unsichere Produkte

  • 4,5 Millionen unsichere Produkte von Bundesnetzagentur gesperrt
  • Produkte können Funkstörungen verursachen
  • Verbraucher sollen auf CE-Zeichen und Gütesiegel achten

Die Bonner Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr insgesamt 4,5 Millionen unsichere Produkte aus dem Verkehr gezogen, die meisten davon im Online-Handel. Die beanstandeten Geräte, wie zum Beispiel Bluetooth-Lautsprecher, können Funkstörungen verursachen und etwa den Polizei- oder Flugfunk stören.

Geräte mit fehlendem CE-Zeichen

Die Bundesnetzagentur hat unsichere Produkte im Online-Handel gesperrt und ihren Verkauf verboten. Darunter waren neben Bluetooth-Lautsprechern auch so genannte Wanzenfinder. Die Geräte fielen laut der Behörde vor allem wegen fehlender CE-Zeichen und fehlender deutscher Bedienungsanleitung auf. Zudem hat sie Störsender aus dem Verkehr gezogen. Diese sind in Europa gar nicht erlaubt und werden häufig illegal für Straftaten besorgt - etwa für Autodiebstähle.

Unsichere Produkte aus Fernost

Nach wie vor sei die Schwemme von unsicheren Produkten aus Fernost groß, so ein Sprecher der Bundesnetzagentur. Die Behörde rät den Verbrauchern, neben dem CE-Zeichen auf weitere Gütesiegel, wie zum Beispiel vom TÜV, zu achten. Außerdem sei Vorsicht angesagt, wenn Produkte im Vergleich zu ihrer Konkurrenz extrem billig sind.

Onlineschwindel – So tricksen Shops und Händler WDR 27.11.2019 43:30 Min. UT Verfügbar bis 27.11.2020 WDR

Stand: 15.01.2020, 15:21