Kreis Viersen: Forderung nach Schülerimpfungen

Eine Krankenschwester stellt ein Tablett mit Spritzen, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus enthalten, auf einen Tisch.

Kreis Viersen: Forderung nach Schülerimpfungen

Die neun Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Viersen haben in einem Brief an die NRW Landesregierung ein Impfangebot für Schülerinnen und Schüler gefordert.

Die Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen sowie der Berufskollegs stünden im lmpfplan weit hinten an bzw. bekämen noch nicht einmal eine Impfempfehlung. Wissenschaftler würden aber auch bei dieser Personengruppe bei einer Erkrankung insbesondere vor den drohenden Langzeitfolgen einer lnfektion warnen.

Die Missachtung einer ganzen Generation

An Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Bildungsministerin Yvonne Gebauer adressiert, schreiben sie: „Eine vierte lnfektionswelle mit der Delta-Variante ohne Perspektive auf eine lmpfung wäre fatal. Stattdessen lediglich Maskenpflicht, Testen und Lüften in Aussicht zu stellen, wäre die Missachtung einer ganzen Generation.“

Stattdessen schlagen sie vor, nach den Sommerferien ein lmpfangebot vor Ort zu machen und dazu mobile lmpfteams einzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren könnten sich dann mit dem Einverständnis ihrer Eltern zügig impfen lassen und so zum Schutz der Gesamtbevölkerung beitragen.

Stand: 12.07.2021, 21:09