Hackerangriff auf Uniklinik Düsseldorf hätte abgewehrt werden können

Uniklinik Düsseldorf: Rekord-Corona-Modulbau ist einsatzbereit

Hackerangriff auf Uniklinik Düsseldorf hätte abgewehrt werden können

Ein einfacher Grundschutz hätte laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gereicht, um die Folgen des Angriffs zu verhindern.

Der Hackerangriff auf die Düsseldorfer Uniklinik hätte mit einfachen Vorkehrungen vereitelt werden können. Das teilt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit.

Der einfache Grundschutz des BSI hätte gereicht, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm am Montag bei einem Kongress der NRW-Landesregierung zur inneren Sicherheit.

Das BSI weise sehr schnell auf jede erkannte Sicherheitslücke in der Software von Unternehmen hin. So war es auch im Fall der Uniklinik Düsseldorf: Dort warnte die Behörde bereits im Januar vor Schwachstellen in Citrix-Systemen, also acht Monate vor dem Angriff.

IT-Systeme der Uniklinik waren durch einen Hackerangriff in der Nacht zum 10. September 2020 lahmgelegt worden. Die Uniklinik musste sich von der Notfallversorgung abmelden. Rettungswagen fuhren sie tagelang nicht an.

Stand: 11.01.2021, 20:05

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