Dürre: Brunnen zur Bewässerung

Ein Metalleimer hängt an einem Haken über einem Brunnen aus Natursteinen

Dürre: Brunnen zur Bewässerung

  • In vielen Fällen ist keine Genehmigung nötig
  • Auskunft über Grundwasserstände bei den Kommunen
  • Landwirte in den Kreisen Düren und Heinsberg suchen Alternativen für die Bewässerung

Nach fast zwei Monaten ohne Regen wünschen sich viele Gartenbesitzer einen eigenen Brunnen zur Bewässerung. Ob sich das lohnt, können Hausbesitzer bei den Kommunen erfragen. Dort gibt es Karten, die detailliert Auskunft über die Pegelstände und die Qualität des Grundwassers geben.

Nach Auskunft des Kreises Düren braucht man für das Bohren eines Brunnens bei Einfamilienhäusern keine Genehmigung. Das gilt auch für die Wasserentnahme. Anders sieht es für Wohnblocks oder Kleingartenanlagen aus, die eine Erlaubnis der Behörde brauchen. Diese werde aber nur vereinzelt beantragt. Aktuell sind in den Kreisen Düren und Heinsberg die Anfragen von Landwirten stark gestiegen, die Wasser aus der Rur zur Bewässerung ihrer Felder benötigen.

Stand: 10.08.2018, 12:40