Brücke von Remagen findet keine Erben

Brücke von Remagen findet keine Erben

Die Überreste der Brücke von Remagen bleiben weiter geschlossen. Auf beiden Rheinseiten kommen hohe Kosten auf mögliche Investoren und Träger zu.

Auf Erpeler Seite gibt es keinen Käufer, der die Türme sanieren und betreiben will. Auf der anderen Rheinseite - in Remagen - machen Brandschutzauflagen dem Trägerverein des Friedensmuseums Probleme.

Im März 1945 waren Remagen und Erpel die ersten Orte, an denen alliierte Truppen den Rhein überquerten. Heute sind die Brückentürme beliebte Ausflugsziele. Ein Verein aus Erpel wäre bereit die rechtsrheinischen Türme zu kaufen, aber die Kosten um Wege abzusichern und das Bauwerk zu sanieren, seien einfach zu hoch.

Das Friedensmuseum auf der Remagener Seite ist geschlossen. Grund dafür seien Brandschutzmängel, so die Stadt. Der Museumsverein vermutet, dass die Stadt das Brückenmuseum selbst übernehmen will. Der Bürgermeister möchte lieber mit dem Verein zusammenarbeiten und das Museum als Aushängeschild für die Stadt erhalten.

Stand: 13.05.2019, 16:51

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