Hofermühle: Nach Sanierung wieder marode

Hofermühle: Nach Sanierung wieder marode

  • Brücke Hofermühle in Heiligenhaus marode
  • letzte Sanierung gerade erst vor einem Jahr
  • CDU beantragt Sondersitzung im Rat

Sie sorgt für großen Unmut in Heiligenhaus: Die erneute Sperrung der Brücke an der Hofermühle für LKW. Die CDU hat deshalb eine Sondersitzung des Rates beantragt. Denn obwohl das etwa 100 Jahre alte Bauwerk erst vor einem Jahr mit Stahlplatten verstärkt wurde, sind jetzt neue Schäden aufgetreten. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf Herre erwartet jeden Morgen lange Staus vor der Baustellenampel: "Die Brücke wird gebraucht, man kann das auch sehen - die LKW haben große Probleme die Umleitungsstrecke zu finden. Mit den Navis ist das hier eigentlich die einzig sinnvolle Strecke nach Heiligenhaus."

„Stahlpflaster“ waren nicht ausreichend

Brückenschäden an der Brücke Hofermühle in Heiligenhaus

Bis in den Herbst des vergangenen Jahres hatte Straßen.NRW an der Brücke über die Kalkbahn gearbeitet. Da nach Angaben des Straßenbaubetriebs keine Konstruktionspläne mehr vorliegen, hatte man sich mit dicken Stahlplatten und zusätzlichen Verschraubungen beholfen. Sie sollten das Bauwerk erstmal sichern. Doch jetzt haben Statiker neue Risse gefunden. Bis auf weiteres dürfen LKW über 3,5 Tonnen nicht mehr darüber fahren und der Verkehr läuft nur noch einspurig.

CDU sieht Straßenbauer in der Pflicht

Ralf Herre von der CDU

Die CDU sieht jetzt die Straßenbauer in der Pflicht und erklärt, dass die Ratinger Straße mit der Hoferbrücke zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen in Richtung Düsseldorf gehört. Der Lückenschluss der A44 wird voraussichtlich noch Jahre dauern. "Von daher ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Brücke möglichst schnell wieder ertüchtigt wird", sagt Ralf Herre, "damit sie wieder freigegeben werden kann für den Schwerlastverkehr." Straßen.NRW will innerhalb der nächsten 14 Tage festlegen, welche Maßnahmen notwendig sind.

Stand: 26.09.2018, 10:58