Polizei beendet Bagger-Besetzung in Tagebau Hambach

Polizisten mit schwaren T-Shirts und Helmen stehen an Geländer eines großen Baggers

Polizei beendet Bagger-Besetzung in Tagebau Hambach

  • Schaufelradbagger-Besetzung dauert sechs Stunden
  • Sieben Frauen an Aktion beteiligt
  • Betrieb aus Sicherheitsgründen eingestellt

Im Tagebau Hambach hat die Polizei einen besetzten Schaufelradbagger geräumt. Am Montagmorgen (24.06.2019) waren nach Angaben von RWE um kurz nach 5.00 Uhr mehrere Umwelt-Aktivistinnen in den Tagebau eingedrungen und auf den Bagger gestiegen. Die sieben Frauen saßen dann rund 80 Meter über dem Erdboden. RWE stoppte den Betrieb aus Sicherheitsgründen.

Spezialteam der Polizei im Einsatz

Mehrere Menschen, unter anderem Polizei, befinden sich auf einem Schaufelradbagger und in einem Käfig, der neben dem Bagger herabgeseilt wird

Die Polizei beendet die Besetzung

Die Polizei rückte im Laufe des Vormittags mit einem Höheninterventionsteam an und forderte die Aktivistinnen auf, freiwillig herunterzusteigen - andernfalls werde der Bagger geräumt. Das ist inzwischen geschehen und die Besetzung nach etwa sechs Stunden beendet worden.

"Ende Gelände": Nicht unsere Aktion

Das braunkohlekritische Bündnis "Ende Gelände" hat nach eigener Aussage mit der Bagger-Besetzung nichts zu tun. Die eigenen Protestaktionen gegen die Braunkohle seien vielmehr inzwischen beendet.

Zahlreiche Protestaktionen am Wochenende

Über das gesamte vergangene Wochenende hinweg hatte es zahlreiche Proteste gegen die Braunkohle und für mehr Klimaschutz gegeben. Dabei sind auch Umwelt-Aktivisten von "Ende Gelände" in den Tagebau Garzweiler eingedrungen und haben Schienen der Werkbahn besetzt.

Stand: 24.06.2019, 13:44