Mutmaßlicher Täter streitet weitere Brandstiftung ab

roter Feuerwehr-Einsatzwagen mit 112

Mutmaßlicher Täter streitet weitere Brandstiftung ab

  • Mutmaßlicher Brandstifter will keine weiteren Feuer gelegt haben
  • Polizei hat Antrag auf Haftbefehl gestellt
  • Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

Der mutmaßliche Brandstifter der Kellerbrände in Wuppertal-Ostersbaum, der in der Nacht auf Mittwoch (11.09.2019) festgenommen wurde, streitet ab, die anderen Brände gelegt zu haben. Er wurde in der Nacht zu Mittwoch in einem brennenden Keller festgenommen.

Die Polizei hatte einen Antrag auf einen Haftbefehl beantragt. Der Verdächtige sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Behauptet "krank" zu sein

Es bestehe der Verdacht, dass der 22-Jährige für drei weiteren Brände im Wuppertaler Stadtviertel Ostersbaum verantwortlich ist. Bei der Festnahme hatte der junge Mann behauptet "krank" zu sein. Geisteskrank und deswegen schuldunfähig ist er aber nach Eindruck der Polizei nicht.

Wegen Branddelikten vorbestraft

In Köln war der junge Mann bereits wegen eines Branddelikts verurteilt worden. Er stand bei der Wuppertaler Polizei deshalb auch unter besonderer Beobachtung.

Hintergrund der Brandserie

Mehrere Male hatten Keller im August 2019 im Wuppertaler Ostersbaum gebrannt. Die Vorgehensweise war immer die gleiche: In der Nacht stiegen der oder die Täter durch die Kellerfenster in die Häuser ein und legten dort an mehreren Stellen Feuer.

In der Nacht zu Mittwoch brannte wieder ein Keller am Ostersbaum. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Brandstifter mit einem Feuerzeug in der Hand festnehmen. Laut Feuerwehr wurde der Brand schnell gelöscht.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle 18 Bewohner das Gebäude schon verlassen. Eine Person kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Brandserien in Wuppertal und Solingen 00:46 Min. Verfügbar bis 07.08.2020

Stand: 12.09.2019, 14:20

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