Feuerwehr löscht Großbrand in Meerbusch

HANDOUT - 14.12.2018, NRW, Meerbusch: Die Feuerwehr löscht einen Brand in einer seit gestern brennenden Lagerhalle für Lebensmittel.

Feuerwehr löscht Großbrand in Meerbusch

  • Großeinsatz der Feuerwehr in Meerbusch
  • Lagerhalle in Flammen
  • Ursache eventuell technischer Defekt

Ein Brand in einer Lagerhalle für Lebensmittel in Meerbusch (Kreis Neuss) hat seit Freitagabend (14.12.2018) die Feuerwehr beschäftigt. Die Löscharbeiten waren so kompliziert, dass der Einsatz erst am späten Samstagnachmittag beendet war. Das teilte ein Sprecher der Feuerwehr dem WDR mit.

Ursache eventuell technischer Defekt

Nach Untersuchungen der Kriminalpolizei gemeinsam mit einem Sachverständigen wurde am Montag (17.12.2018) mitgeteilt, dass ein technischer Defekt Ursache für die Brandentwicklung sein könnte. Die weiten Ermittlungen dauern an.

Brandnester verursachten Probleme

Die rund 150 Einsatzkräfte hatten das Feuer zwar im Laufe der Nacht unter Kontrolle gebracht. Problematisch seien jedoch die zahlreichen Brandnester gewesen. Die Lagerhalle konnte vorerst nicht betreten werden, da das Dach während der Löscharbeiten eingestürzt war. Verletzt wurde dabei niemand.

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Delikatessen verbrannt

"Für so einen Brand hätte es keinen schlimmeren Tag geben können", sagte der Geschäftsführer des Lebensmittelhandels am Samstag. Ein Viertel der Waren für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft - darunter Schokolade, Tiefkühlprodukte und Weine - sei komplett abgebrannt. Allein der Wert dieser Waren betrage rund 870.000 Euro. In einer benachbarten Halle lagern Lebensmittel von ähnlichem Wert. Ob diese noch verwendet werden dürfen, muss nun ein Gutachter klären.

Warnung an Anwohner

Anwohner waren aufgerufen, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Warnung wurde nach Angaben der Polizei am Samstagmorgen noch einmal wiederholt und erst nach Stunden aufgehoben. Wie hoch der Schaden insgesamt ist, stand zunächst nicht fest.

Stand: 15.12.2018, 18:01