Böschungsbrand in Leverkusen gelöscht

Trockene Gräser stehen in Flammen

Böschungsbrand in Leverkusen gelöscht

  • Bahnstrecke wieder freigegeben
  • Vier Kilometer Böschung waren in Brand geraten
  • 150 Feuerwehrleute und Hubschrauber im Einsatz

In Leverkusen ist der Böschungsbrand an einer Bahnstrecke gelöscht. Züge können dort wieder ohne Einschränkungen fahren. Das teilte die Feuerwehr am Montag (22.04.2019) mit. Auf einer Strecke von vier Kilometern hatte es dort am Ostersonntag gleich mehrere Feuer gegeben.

Die Flammen hatten sich im Unterholz eines Gleisdreiecks ausgebreitet. Das Feuer könnte sich laut Feuerwehr möglicherweise durch einen Funkenschlag einer festsitzenden Bremse an einem Zug entfacht haben.

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Hubschrauber im Einsatz

Am Sonntagabend waren rund 150 Einsatzkräfte vor Ort. Die Löscharbeiten gestalteten sich auf dem unwegsamen Gelände schwierig. Um permanent einen Überblick über die Brandstellen zu erhalten, waren zwei Hubschrauber der Polizei und der Bundespolizei im Einsatz.

Gegen 21 Uhr prüfte die Feuerwehr nochmals mit Wärmebildkameras das Gelände, um Glutnester aufzuspüren, so ein Einsatzleiter der Feuerwehr gegenüber dem WDR. Menschen wurden bei den Bränden nicht verletzt. Eine Laube am Bahndamm ging in Flammen auf.

Einschränkungen im Bahn- und Busverkehr

Schienenersatzverkehr in Leverkusen

Schienenersatzverkehr in Leverkusen

Der Bahnverkehr war am Sonntag über Stunden eingeschränkt. Züge des Fernverkehrs mussten umgeleitet werden. Regionalbahnen endeten vorzeitig. Betroffen waren die Linien RB 48 und RE 7 des Unternehmens National Express.

Stand: 22.04.2019, 10:05

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