Brand in Flüchtlingsheim: Bewohner soll Zimmer angezündet haben

Feuer Flüchtlingsunterkunft Feuerwehr

Brand in Flüchtlingsheim: Bewohner soll Zimmer angezündet haben

  • Offenbar Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft
  • Acht Menschen schwerverletzt
  • Verdacht gegen 29-jährigen Bewohner

Die Polizei in Bergisch Gladbach ermittelt nach dem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Bergisch Gladbach wegen schwerer Brandstiftung gegen einen 29-jährigen Bewohner. Das teilte sie am Dienstag (07.08.2018) mit.

Bewohner wollte sich offenbar selber töten

Feuer Flüchtlingsunterkunft Container

Feuer in Unterkunft

Die Polizei geht davon aus, dass sich der 29-Jährige umbringen wollte und die Möbel in seinem Zimmer angezündet hat. Er liege schwer verletzt im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft prüft nach eigenen Angaben, ob Haftbefehl gegen ihn erlassen wird.

Ersatzunterkünfte für unverletzte Bewohner

Insgesamt wurden bei dem Brand neun Menschen verletzt, darunter acht schwer. Ein Bewohner erlitt leichte Verletzungen. Der Brand in der Flüchtlingsunterkunft in Bergisch Gladbach war am Montagabend (06.08.2018) in einem Wohncontainer ausgebrochen. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen im Zimmer des 29-jährigen Bewohners ausgebrochen. Die unverletzten 56 Bewohner konnten in anderen Gebäudeteilen der Flüchtlingsunterkunft untergebracht werden.

Schnelle Evakuierung

Feuer Flüchtlingsunterkunft Einsatzwagen

Brand in Flüchtlingsheim

70 Rettungskräfte waren alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte quoll aus einem Container des Wohnbereiches schwarzer Rauch. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Schon beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Sicherheitsdienst die Unterkunft evakuiert.

Haben Sie Suizidgedanken? Hier gibt es Hilfe

Frau am Schreibtisch mit Computermonitor

Wer sich mit Suizidgedanken trägt, empfindet seine persönliche Lebenssituation als ausweglos. Doch es gibt eine Fülle an Angeboten zur Hilfe und Selbsthilfe, auch anonym.

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist unter den Rufnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 sowie 116 123 rund um die Uhr erreichbar. Sie berät kostenfrei und in jeder Hinsicht anonym. Der Anruf hier findet sich weder auf Ihrer Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis wieder.

Menschen muslimischen Glaubens können sich an das muslimische Seelsorgetelefon wenden. Es ist ebenfalls kostenfrei und anonym 24 Stunden am Tag unter der Rufnummer 030/44 35 09 821 zu erreichen.

Chat der Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge bietet Betroffenen auch die Möglichkeit an, sich Hilfe per Chat zu holen. Dazu meldet man sich auf deren Webseite an.

E-Mail-Beratung der Telefonseelsorge

Menschen mit Suizidgedanken können sich auch an die E-Mail-Beratung der Telefonseelsorge wenden. Der E-Mail-Verkehr läuft über die Webseite der Telefonseelsorge und ist deshalb nicht in Ihren digitalen Postfächern zu finden.

Überblick auf Hilfsangebote

Darüber hinaus hat die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) zahlreiche Informationen zu Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und sozialpsychiatrischen Diensten aufgelistet, an die sich Suizidgefährdete und Angehörige wenden können, um Hilfe zu erhalten. Entsprechende Informationen finden Sie unter nachfolgendem Link.

Stand: 07.08.2018, 10:34

Weitere Themen