Brand an ICE-Strecke: Ermittlungen eingestellt

Siegburg: Verbrannte Böschung, brennende Häuser.

Brand an ICE-Strecke: Ermittlungen eingestellt

  • Ursache nach Brand an ICE-Strecke bleibt ungeklärt
  • Keine Hinweise auf Brandstiftung
  • Feuer forderte 32 Verletzte

Nach dem verheerenden Großbrand an der ICE-Strecke in Siegburg im vergangenen Sommer hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. "Die Brandursache bleibt ungeklärt", sagte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft am Freitag (26.04.2019).

Bei dem Böschungsbrand an der Bahnstrecke Köln-Frankfurt waren 32 Menschen verletzt und mehrere Häuser schwer beschädigt worden.

Gutachten des Landeskriminalamtes ohne Ergebnis

Die genaue Ursache für das Feuer habe trotz monatelanger Spurensuche und Ermittlungen durch Brandexperten nicht festgestellt werden können, sagte der Sprecher. Es hätten sich aber weder Hinweise auf Brandstiftung ergeben noch auf "sorgloses Handeln Dritter". Nach einem Gutachten des Landeskriminalamtes könnten eine technische oder eine natürliche Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Trockenheit vor dem Brand

Vor dem Ausbruch des Brandes im August 2018 hatte es wochenlang nicht geregnet. Aufgrund der großen Trockenheit breitete sich das Feuer rasend schnell aus und griff auf anliegende Gebäude über.

Stand: 26.04.2019, 07:55