Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal entschärft

Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal entschärft

Im Stadtteil Lindenthal wurde erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Evakuierung hatte sich verzögert.

Laut der Stadt Köln wurde die Bombe um 14.28 Uhr entschärft. Seit neun Uhr hatte das Ordnungsamt die Gebäude rund um den Fundort der Bombe räumen lassen. Insgesamt waren mehr als 2600 Menschen von der Evakuierung betroffen. Um 14 Uhr war die Evakuierung zwar abgeschlossen, jedoch musste die erste Freigabe zur Entschärfung zurückgenommen werden. Laut der Stadt Köln befanden sich doch noch Personen im Gefahrenbereich.

Evakuierungsradius der Bombe in Lindenthal

Auch die Menschen im St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind mussten das Gebäude verlassen. Da etwa 200 Patienten bereits am Vortag entlassen oder auch verlegt werden konnten, mussten am Freitag nur noch rund 100 Patienten in andere Kliniken transportiert werden. Allerdings verzögerte sich die Evakuierung, da die Krankentransporte Schwierigkeiten hatten, durch den Verkehr zu kommen.

Wie die Stadt Köln am Donnerstag mitgeteilt hat, wurde der Zehn-Zentner-Blindgänger englischer Bauart in der Werthmannstraße im Bereich Hohenlind entdeckt.

Behinderungen wegen Bombenentschärfung

Für Entschärfung mussten die Straßen Militärring, Dürener Straße, Bachemer Straße und Decksteiner Straße gesperrt werden. Die KVB-Linien 7 und 136 waren unterbrochen. Inzwischen sind die Sperrungen aber augehoben worden, der Verkehr normalisiert sich.

Erst Mitte August waren an gleicher Stelle bereits zwei Bomben entschärft worden.

Stand: 24.09.2021, 15:41

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