Fliegerbomben am Düsseldorfer Flughafen entschärft

Zwei entschärfte Fliegerbomben mit zwei Seilen befestigt

Fliegerbomben am Düsseldorfer Flughafen entschärft

Am Düsseldorfer Flughafen sind am Montag zwei Fliegerbomben entschärft worden. Deswegen musste zeitweise die A44 gesperrt und der Flughafenbetrieb eingestellt werden.

Am Flughafen haben die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf am Montag gegen 16 Uhr die beiden Blindgänger entschärfen können. Dabei wurden im Anschluss an die eigentliche Entschärfung zwei Detonatoren gezielt durch die Entschärfer gesprengt. Anschließend wurden die Straßensperren wieder aufgehoben und der Flugverkehr wieder freigegeben.

Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg

Betroffen von der Sperrung waren unter anderem die A44 und die Bundesstraße 8 - eine der Hauptverkehrsstrecken zwischen Düsseldorf und Duisburg - sowie die Straßen rund um den Nordstern. Für viele Autofahrer bedeutete das Staus und lange Umwege.

Das Düsseldorfer Ordnungsamt kontrolliert die Straßensperrungen während der Bombenentschärfung in Düsseldorf

Das Düsseldorfer Ordnungsamt kontrolliert die Straßensperrungen

Bei den Bomben, die bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände des Flughafens gefunden worden waren, handelt es sich um zwei britische Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, eine Fünf- und eine Zehn-Zentner-Bombe. Insgesamt waren über 200 Kräfte der Feuerwehr, der Polizei, des Ordnungsamtes und weiterer Organisationen im Einsatz.

5.500 Menschen betroffen

Gegen Mittag hatten etwa 2.500 Menschen im Radius von 500 Metern rund um den Fundort an der Flughafenstraße ihre Wohnungen oder Arbeitsstellen verlassen müssen. Im Umkreis von 1.000 Metern durften rund 3.000 Menschen während der Entschärfung ihre Wohnung nicht verlassen. Insgesamt waren von der Entschärfung laut Informationen der Stadt etwa 5.500 Menschen betroffen.

Wegen der Bombenentschärfung hatte die Grundschule am Farnweg den Unterricht früher beenden müssen. Da Busse und Bahnen wegen den Straßensperrungen im Umkreis der Fundstelle am Nachmittag nicht fahren konnten, wären die Kleinen sonst nicht mehr nach Hause gekommen.

Stand: 10.05.2021, 16:41

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