Entwarnung: Polizei findet am Kölner Rathaus keine verdächtigen Gegenstände

Polizeibeamte stehen vor dem Kölner Rathaus

Entwarnung: Polizei findet am Kölner Rathaus keine verdächtigen Gegenstände

Von Oliver Köhler

  • Bombendrohung kam per E-Mail
  • Hochzeiten finden statt
  • Keine Unruhe im Rathaus

Wegen einer Bombendrohung wurde das historische Rathaus in Köln am Dienstagvormittag (15.10.2019) von der Polizei bewacht. Die Streifenwagen vor dem Gebäude sind mittlerweile abgezogen worden. Die Polizei hatte das Gebäude am Morgen durchsucht. Dabei wurden aber keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Der Sprecher der Kölner Oberbürgermeisterin, Alexander Vogel, sagte dem WDR: „Wir nehmen die Drohung ernst. Es gibt aber keinen Anlass, dass Rathaus zu räumen. Die Polizei beobachtet die Lage und wird die Frage der Sicherheit fortlaufend analysieren.

Hochzeiten finden statt

Am Morgen hatte der Stadtvorstand, also die Spitzenbeamten der Stadt mit der Kölner Oberbürgermeisterin, wie geplant in dem Gebäude getagt. Auch die vielen Hochzeitspaare, die im Laufe des Tages im historischen Rathaus heiraten wollen, brauchten sich keine Sorgen zu machen. Alle Hochzeiten konnten wie geplant stattfinden.

Drohung kam per E-Mail

Nach Angaben von Stadtsprecher Alexander Vogel war die Drohung per E-Mail bei der Stadt eingegangen. In dem anonymen Schreiben kündigte der Verfasser eine Explosion im historischen Rathaus an. Die Bombe sei in einem Rucksack verpackt, der am Vormittag im Rathaus abgelegt werden sollte.

Keine Unruhe im Rathaus

Die Stadt hatte gemeinsam mit der Polizei beraten, wie die Bombendrohung einzuschätzen sei. Stadtsprecher Alexander Vogel sagte: „Das historische Rathaus ist das älteste Rathaus in Deutschland. Es muss schon viel passieren, um uns hier zu beunruhigen“.

Stand: 15.10.2019, 11:27

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