Wuppertal: Helfer retten Besitz aus einsturzgefährdetem Haus

Wuppertal: Helfer retten Besitz aus einsturzgefährdetem Haus

  • Holzkonstruktion sichert einsturzgefährdetes Haus
  • Helfer retten Besitz der Bewohner
  • Unklar, ob auch Möbel gesichert werden können

Zurvor war das Gründerzeitgebäude im Wuppertaler Ortsteil Langerfeld vom Technischen Hilfswerk innen und außen durch Holzkonstruktionen gesichert worden.

Helfer holen Habseligkeiten aus Gebäude

Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk sind seit Montag (15.04.2019) im Einsatz, um das Eigentum der sieben Bewohner aus dem am stärksten beschädigten Haus zu holen. Ob auch die Möbel aus den Wohnungen sichergestellt werden können, hängt davon ab, wie lange die Holzkonstruktionen halten.

Fünf Häuser seit Anfang März geräumt

Fünf Häuser waren Anfang März (10.03.2019) evakuiert worden, weil sich unter ihnen Hohlräume gebildet hatten. Damals waren die rund 50 Bewohner der fünf Häuser an der Beyeröhde in Langerfeld durch Lautes Knacken und Risse in den Wänden alarmiert worden.

Alle seien seitdem in städtischen Wohnungen oder privat untergekommen, sagte eine Sprecherin der Stadt Wuppertal am Dienstag (16.04.2019). Aus vier Häusern war der Besitz der Betroffenen bereits geholt worden, nur das Gründerzeithaus von 1901 fehlte noch.

Unterirdische Hohlräume mit Beton verfüllt

Die Bewohner verfolgten die Arbeiten aus sicherem Abstand. Laut Stadt-Sprecherin gehen die Messungen, Bohrungen und die unterirdische Verfüllung von Hohlräumen mit vielen Tonnen Beton weiter. Wie lange die Arbeiten noch dauern und ob das am schwersten betroffene Haus Nummer 45 abgerissen werde, sei noch unklar.

Die Ursache für das Absacken des Untergrunds stehe bislang nicht fest, es handele sich aber nicht um Bergbauschäden.

Stand: 16.04.2019, 11:46