Bestatter im Rheinland klagen über hohe Corona-Auflagen

Der Kölner Bestattungsunternehmer Christoph Kuckelkorn im Ausstellungsraum voller zum Teil sehr modern gestalteter Särge und Urnen. Er ist mit einem Anzug bekleidet, beugt sich über einen Sarg und schmückt ihn mit einem Blumenbukett.

Bestatter im Rheinland klagen über hohe Corona-Auflagen

Durch die Corona-Pandemie haben die Bestatter in der Region mehr zu tun als sonst. Dazu kommt, dass sie mit vielen Auflagen und Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Das beginnt bereits mit den Trauergesprächen, die nur noch telefonisch oder per Videogespräch stattfinden können. Schwierig bei so einer persönlichen Angelegenheit, findet der Bonner Bestatterverband.

Dazu kommen ganz praktische Herausforderungen: Corona-Verstorbene dürfen nur im hygienisch abgedichteten Sarg bestattet werden.

Auch auf den Friedhöfen gelten strenge Vorgaben. In Bonn zum Beispiel sind maximal 25 Trauergäste zugelassen – mit Abstand. Deshalb kommen inzwischen häufig Lautsprecher zum Einsatz.

Oft dauert es zur zeit länger als sonst bis zur Bestattung, wenn zum Beispiel Angehörige des Verstorbenen Corona-Positiv sind und deshalb in Quarantäne sitzen.

Bestatter fühlen sich von Corona-Schutzverordnung übergangen Lokalzeit Münsterland 15.01.2021 02:39 Min. Verfügbar bis 15.01.2022 WDR Von Andrea Hansen

Stand: 19.01.2021, 16:21

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