Räumung von besetzten Häusern in Kerpen-Manheim

Verlassenes Haus, Container vor der Tür

Räumung von besetzten Häusern in Kerpen-Manheim

Die Polizei hat am Donnerstag (08.11.2018) mit der Räumung besetzter Häuser am Hambacher Forst begonnen. Die Aktivisten in Kerpen-Manheim seien aufgefordert worden, die Gebäude freiwillig zu verlassen.

Die Besetzer hätten nicht auf die Aufforderung reagiert, die Gebäude in Manheim freiwillig zu verlassen, so ein Polizeisprecher. Mehrere Hundertschaften hätten daraufhin begonnen, die Braunkohlegegner aus einem Haus zu holen. Unklar ist, wie viele Besetzer sich noch in dort aufhalten. Die besetzten Gebäude gehören RWE. Der Energiekonzern hatte Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs bei der Aachener Polizei gestellt.

Fahrradfahrer auf der Straße

Ende Oktober hatte die Polizei schon einmal Häuser in Kerpen-Manheim geräumt. Mehr als 20 Aktivisten hatten 13 Gebäude in Beschlag genommen. Das Dorf Manheim soll dem Tagebau weichen. Braunkohlegegner dagegen fordern den sofortigen Kohleausstieg und den Erhalt des Hambacher Forsts.

Stand: 08.11.2018, 10:04