Der Leverkusener Bayer-Konzern

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Der Leverkusener Bayer-Konzern

  • Bayer-Konzern vor dem Umbau
  • Tiermedizin-Sparte wird aufgegeben
  • Viele Medikamente erfolgreich

Nach eigenen Angaben arbeiten weltweit knapp 118.200 Menschen für den Bayer-Konzern. Lange vereinte Bayer unter seinem Dach die Bereiche Chemie, Gesundheit und Pflanzenschutz. Doch der Dax-Konzern aus Leverkusen treibt den Umbau zu einem reinen Life-Science-Unternehmen voran. Die Trennung von der Kunststofftochter Covestro 2015 diente diesem Ziel.

Gleiches gilt für die 63-Milliarden-Dollar teure Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto in diesem Jahr. Damit stieg Bayer zur weltweiten Nummer eins im Agrarchemie-Markt auf.

Agrar- und Saatgut-Sparte soll künftig rund die Hälfte zum Umsatz beitragen

Konzernintern verschiebt die Integration von Monsanto die bisherigen Gleichgewichte: Die Agrar- und Saatgut-Sparte wächst auf etwa die Größe des Pharmageschäfts und soll künftig rund die Hälfte zum Umsatz beitragen. Die verbleibende Hälfte entfiele dann neben dem Pharmageschäft zum einen auf die Gesundheitssparte (rezeptfreie Arzneien). Zum anderen auf das Geschäft mit Tiermedizin, von dem sich Bayer aber nun trennen will.

Im Pharmageschäft profitierte der Konzern zuletzt weiter von den Erfolgen einer ganzen Reihe Medikamente wie dem Blutgerinnungshemmer Xarelto oder dem Augenmedikament Eylea. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Bayer-Konzern unterm Strich einen Gewinn von rund 7,3 Milliarden Euro - nach 4,5 Milliarden im Jahr zuvor.

Stand: 29.11.2018, 16:52