Belastetes Erdreich auf "Eiswiese" in Düren

Helmut Harperscheidt, Leiter des Amts für Gebäudemanagement der Stadt Düren

Belastetes Erdreich auf "Eiswiese" in Düren

  • Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt
  • Behinderung des Bauprojekts "Eiswiese"
  • Finanzielle Zuschüsse verfallen

Das Bauprojekt "Eiswiese" in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs entwickelt sich für die Stadt Düren zu einem Dauerproblem. Unter einem ehemaligen Spielplatz auf dem Gelände werden Phosphorgranaten und andere Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet.

Kampfmittelfund behindert Bauprojekt

Die Granaten waren durch Zufall bei Bohrungen entdeckt worden. Die Stadt wird den Termin zur Fertigstellung des Geländes Ende des Jahres deshalb nicht einhalten können. Damit verfällt der Zuschuss der Landesregierung in Höhe von 2,6 Millionen Euro. Die Stadt muss nun Gesamtkosten von derzeit 11,5 Millionen Euro alleine stemmen.

Auf dem Gelände entstehen unter anderem ein neues Verwaltungsgebäude der Arbeiterwohlfahrt, Wohnungen für Flüchtlinge und ein Jugendtreff. Die Arbeiten sollen jetzt im Spätsommer 2020 beendet sein.

Belastetes Erdreich auf Eiswiese

00:31 Min. Verfügbar bis 25.03.2020

Stand: 25.03.2019, 16:45