ICE legt Bahnverkehr rund um Düsseldorf lahm

ICE legt Bahnverkehr rund um Düsseldorf lahm

  • Bahnverkehr rund um Düsseldorf lahmgelegt
  • Oberleitung auf ICE-Dach löste Störung aus
  • Verspätungen noch bis in die Abendstunden

Eine Oberleitungsstörung hat am Freitag (05.04.2019) große Teile des Bahnverkehrs im Raum Düsseldorf lahmgelegt. Laut Bahn-Informationen müssen Reisende noch bis in die Abendstunden mit Verspätungen und Ausfällen im S-Bahn- und Regionalverkehr rechnen. Der Fernverkehr wird größtenteils umgeleitet.

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Oberleitung auf ICE-Dach

Bahnchaos am Düsseldorfer Hauptbahnhof nach Oberleitungsschaden

Der Zug stoppte hier zwischen den Haltestellen Düsseldorf-Volksgarten und Düsseldorf Hbf.

Grund für die Störung war eine heruntergerissene Oberleitung an einer Fußgängerunterführung auf Höhe Emmastraße (Volksgarten) in Düsseldorf. Als der ICE 824 von Nürnberg nach Essen die Unterführung passieren wollte, kam es zu einem Funkenschlag, woraufhin die Feuerwehr ausrückte. Ob der Zug die Oberleitung abgerissen hat oder die Oberleitung schon zuvor beschädigt war, konnte die Bahn noch nicht bestätigen.

Beschädigter ICE wird abgeschleppt

Bahnchaos in Düsseldorf

Es kommt zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen im Zugverkehr.

Im Zug befanden sich 160 Menschen, verletzt wurde niemand. Die Passagiere wurden inzwischen über Rampen in einen Ersatzzug gebracht und zum Hbf Düsseldorf gebracht. Nach Angaben der Bahn wird der beschädigte ICE am Nachmittag per Diesellok ins Instandhaltungswerk der Bahn nach Köln geschleppt. Im Anschluss soll ein Reparaturzug die beschädigte Oberleitung wieder reparieren.

Bahnchaos am Düsseldorfer Hauptbahnhof

00:38 Min.

Stand: 05.04.2019, 15:39

Kommentare zum Thema

9 Kommentare

  • 9 Gerd Borge 06.04.2019, 08:10 Uhr

    Technik die begeistert wird uns doch immer präsentiert. Nun,dann hat man auch dafür zu sorgen das sie funktioniert,egal wo ein Teil produziert und später installiert,eine Nachsorge stattfindet und ggfs. repariert wird muss,es hängen Menschenleben davon ab.Die immer gerne erwähnten menschlichen Schwächen innerhalb der Produktion und späteren Nutzung,sind leider ein Hinweis,dass wir dazu nicht in der Lage sind oder aus Profitgier nicht sein wollen und dabei spielen Menschenleben keine Rolle mehr wie uns Boeing 380 gerade vor Augen führt.

  • 8 Gerald Boukes 06.04.2019, 07:32 Uhr

    Ja, früher war alles besser. Stimmt das? Vermutlich will kaum jemand wieder in die alten Zeiten zurück und auf den Komfort heutiger Technik verzichten. Seit wann können wir von unterwegs Angehörige benachrichtigen, wenn es mal später wird? Komfortabler ist auch die Türbedienung geworden. Wie oft ist früher die Tür nur mit Mühe zu öffnen gewesen und war dazu noch gefährlich? Auch der Spalt zwischen Bahnsteig und Wagon ist viel besser angepasst.

  • 7 kurt 05.04.2019, 22:10 Uhr

    die bahn, immer schimpft man über die bahn. ja wer ist die deutsche bahn? werdet mal wach, das ist der deutsche staat. der kann eben nicht mehr. nur schmutzig und alt. bahnhöfe zum grausen, züge wo kein einziges klo funktioniert. danke dem deutschland, das kann eben nicht mehr. daher klare sache, fliegen auch wenn es länger dauert, aber es ist sicher und jeder hat einen sitzplatz. zudem schöne und saubere flughäfen.

  • 6 Florian Müller 05.04.2019, 21:56 Uhr

    Das Problem ist die unverständliche Vielzahl solcher Störungen in Deutschland. Gerade vor 2 Tagen erst gab es in Köln einen mehrstündigen Ausfall eines stellwerks... Und das hat nicht nur was mit alter Technik zu tun,da wo neue installiert ist, läuft es auch nicht besser. Siehe etwa die wiederholten weichenstörungen und signalstörungen im Raum Wuppertal - und da ist ein neues Stellwerk. Offensichtlich wird einfach kein Wert darauf gelegt, die Technik so zu gestalten, dass Ausfälle Seltenheit sind.

  • 5 Anett 05.04.2019, 21:24 Uhr

    Wo ist Bahnfahren teuer bitte schön ,wenn ich für 14.75 in der zweiten und für 29,- in der Ersten Klasse durch ganz Deutschland fahren kann dann ist es auch mehr Masse als Klasse und von teuer kann keine Rede sein und wer nicht bereit ist für Service Geld auszugeben sollte auch kein Bekommen

  • 4 Hugo 05.04.2019, 20:56 Uhr

    XXX, da haben Sie Recht. Leider wird jede Störung dem Finalanbieter angelastet.Aber vieles ist auch auf die verfehlte Verkehrpolitik der Verkehrsminister und deren Handlanger im Bahnvorstand zurückzuführen. Wer Weichen für einen Börsengang zurück baut, der hat eben weniger Möglichkeiten. Wer Züge einkauft, ohne sie wie zu Zeiten der DB oder DR zu testen bzw. bei der Herstellung mit zu wirken, kauft eben Ramsch. Die Bah schafft sich ab. Viele Grüße.

  • 3 Anonym 05.04.2019, 19:25 Uhr

    Fahren wird immer teurer, aber Service immer schlechter. Kein Personal, Bahnhöfe schlecht als recht und alles was Bund ist vergessen. Bahn Post usw viele Jahre vernachlässigt

    Antworten (1)
    • Edmund Otto Eisenhauer 05.04.2019, 22:18 Uhr

      Ja, ich kann auch ein Liedchen von der Deutschen Eisenbahn singen! Habe auch so manche schwarze Bahnnieten gezogen! Unpünktlichkeit haufenweise, schlechte Infrastruktur stand 1980/90er Jahre, zu teuer, schlechtes Image des DB Personals. Viele Schienenkilometer würden abgeschlossen und Bahnhöfen veraltet, verwahrlost oder abgerissen. Würde man Alles wieder in Ordnung bringen wie zu Deutschen Bundesbahnzeiten mit gutem Netz guter Qualität, wäre es super Alternative zur Straße, die aus allen Nähten platzt und die Ortsdurchfahrtsstraßen sind durch individualautoverkehr und LKWverkehr verstopft. Eigentlich hat die DB versprochen die Infrastruktur für den Transitgüterverkehr Rotterdam/ St. Gotthard/ Genuar auszubauen um den LKW Verkehr von den Straßen zunehmen. Nichts ist bis Dato wirklich passiert!!! Besonders schlimmer durch das Dieselfahrverbot. Das ist ein anderes Thema! Bahn Teuer, Qualität und Mentalität der DB mehr als sehr schlecht!

  • 2 Uwe 05.04.2019, 16:09 Uhr

    Alles wird gut!

  • 1 steamtrain 05.04.2019, 15:41 Uhr

    Der einzige Tag im Jahr an dem bei der Bahn kein Chaos herrscht ist wohl der 30.Februar. Okay, die Bahn ist ein riesiges Unternehmen aber leider mit einem ebenso riesigen Wasserkopf der sich zumeist selbst im Wege steht und mit viel Inkompetenz glänzt. Bevor man in die vorhandene Infrastruktur investiert will man lieber mit sinnlosen aber um so teureren Prestigeobjekten (Stuttgart 21, München HBf. udglm.) punkten.

    Antworten (2)
    • xxx 05.04.2019, 17:22 Uhr

      Hallo Steamtrain, da ich jetzt mehr als 30 Jahre bei der DB arbeite, folgende Anmerkung: - kann und will nicht wiedersprechen - ok ? - aber : es hat sich doch vieles verbessert : ICE gab es z.Bsp. vor 30 Jahren nicht , auch nicht das heutige Nahverkehrs-Netz. Ich glaube: wir haben in DE eine der besten Bahnen auf unserem Globus, aber alles was störungsfrei läuft, wird als normal angesehen, darüber spricht "niemand" - oder ? Mal Vorstellen: Eine Zugfahrt von z.Bsp. HH nach Köln: Es gibt tausende Fehlerquellen, angefangen von den Zügen (Technik : wird von den Zugherstellern geliefert; u.a Siemens; Bombardier...) bis über die Zugleitechnik (mehrer hundert Signale:Technik : wird von den Herstellern geliefert) bis hin zu betrieblichen Störungen (DB :selbst).

    • Frechdachs 06.04.2019, 08:50 Uhr

      Ja,das sehe ich ähnlich.Wenn mal wieder jemand seine suizidalen Gedanken ausübt,kann die Bahn ganz sicher nichts dafür. Aber wenn die Technik versagt,liegt es aus meiner Sicht schon auch an der Bahn.Man könnte ja öfter Inspektionen durchführen. Wenn man,wie im Ruhrgebiet (Dortmund-Düsseldorf Überholmöglichkeiten zurück baut, dafür mehr Züge fahren lässt,ist eine Verspätung ebenfalls kaum vermeiden.

Weitere Themen