Mehr Geld für AWO-Beschäftigte in NRW

AWO und ver.di Logo

Mehr Geld für AWO-Beschäftigte in NRW

  • Einigung in vierter Verhandlungsrunde
  • Gehaltserhöhung über drei Stufen
  • 3.000 Einrichtungen betroffen

Im Tarifstreit bei der Arbeiterwohlfahrt in Nordrhein-Westfalen ist am Donnerstag (07.03.2019) in Düsseldorf eine Einigung erzielt worden. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 25 Monaten, also bis Ende Januar 2021, haben.

Anpassung in drei Stufen

Es geht um Gehälter von 65.000 Beschäftigten in rund 3.000 Einrichtungen. Die Gehälter sollen in drei Stufen steigen, sagte eine Verdi-Sprecherin, und zwar:

  • rückwirkend zum 1. Januar um 3,2 Prozent
  • ab 1. April 2020 um 3,6 Prozent
  • ab 1. Dezember 2020 um 0,8 Prozent

Auszubildende erhalten rückwirkend zum 1. Januar 50 Euro mehr Vergütung. Am 1. Januar 2020 gibt es weitere 50 Euro mehr.

Verdi-Vorteilsregelung vereinbart

Vereinbart worden sei auch eine sogenannte Verdi-Vorteilsregelung. Demnach bekommen Verdi-Mitglieder in 2019 und 2020 je einen freien Tag zusätzlich. Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Verdi-Tarifkommission und die Gewerkschaftsmitglieder.

Warnstreiks bei der Arbeiterwohlfahrt NRW

WDR 5 Profit - aktuell 28.01.2019 01:58 Min. Verfügbar bis 28.01.2020 WDR 5

Download

Stand: 07.03.2019, 08:13