Köln: Weniger Autos für mehr Platz auf den Straßen

Köln: Weniger Autos für mehr Platz auf den Straßen

Köln: Weniger Autos für mehr Platz auf den Straßen

  • Eigelstein und Ehrenstraße zu eng bei viel Verkehr
  • Bürgerverein fordert mehr Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer
  • Anwohner und Geschäftsleute befürworten den Vorstoß

In der Kölner Innenstadt sind einige Straßen so eng, dass Fußgänger und Radfahrer bei viel Betrieb die Abstandsregeln nicht einhalten können. Neben der Ehrenstraße ist auch der Eigelstein betroffen. Bürger fordern deshalb jetzt, den Eigelstein für den Autoverkehr und fürs Parken zu sperren.

Straßen sind nach Corona-Lockerungen wieder voller

Restaurants, Kneipen und auch Fitnessstudios haben wieder geöffnet. Das Leben beginnt sich zu normalisieren. Das bringt aber auch neue Probleme mit sich. Wie soll man in engen Einkaufsstraßen 1,5 Meter Abstand halten? Das geht in vielen Fällen nicht.

Vor allem in der Kölner Innenstadt gibt es Straßen, auf denen so viel los ist, dass Fußgänger und Radfahrer sich nur in Pulks bewegen können. Am Kölner Eigelstein sagen Bürger und Geschäftsleute jetzt: Weg mit dem Autoverkehr, dann ist genügend Platz für alle.

Fußgängerzone für den Eigelstein

Der Bürgerverein Eigelstein hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker gebeten, wegen Corona hier Fußgängerzonen einzurichten. Die Mehrheit der Anwohner sei dafür.

Auch Wirte, die gerade ihre Restaurants wieder geöffnet haben, sehen laut WDR-Recherchen in der Verkehrsberuhigung viele Vorteile.

Idee ist nicht neu

Die Bezirksvertretung Innenstadt hatte im Januar zusätzliche Fußgängerzonen beschlossen. Zum Schutz vor Corona soll dieser Beschluss sofort umgesetzt werden, fordert der Bürgerverein. Die Kölner Stadtverwaltung hat sich bislang nicht dazu geäußert.

Stand: 12.05.2020, 13:29