Aktivisten besetzten das Stadthaus in Köln-Deutz

Polizisten vor dem Stadthaus in Köln-Deutz

Aktivisten besetzten das Stadthaus in Köln-Deutz

  • Polizei prüft Vorwurf der Sachbeschädigung
  • Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch
  • Aktivisten sollen Graffiti an die Wände geschmiert haben

Etwa 100 Aktivisten haben am Donnerstag (31.01.2019) das Stadthaus in Köln-Deutz besetzt. Sie fordern den Erhalt des Autonomen Zentrums an der Luxemburger Straße. Die Stadt will das Zentrum verlegen, weil dort ein neues Stadtviertel mit Wohnungen entstehen soll.

Strafanzeige gegen Besetzer

Die Polizei durchsuchte das Stadthaus mit einer Hundertschaft und erstattete Anzeige gegen 60 Aktivisten. Die Aktivisten sollen außerdem Graffiti an die Wände geschmiert haben. Die Polizei durchsuchte daraufhin das Gebäude, um dem Vorwurf der Sachbeschädigung nachzugehen. Da das Stadthaus ein öffentliches Gebäude ist, habe die Demonstration angemeldet werden müssen, erklärte ein Polizeisprecher.

Die Stadt Köln hatte im Dezember 2018 beschlossen, dass das Autonome Zentrum bis zum Jahresende 2019 erhalten bleibt. Danach soll auf dem Gelände laut Stadt Köln das neue Stadtviertel Parkstadt Süd entstehen.

Stand: 31.01.2019, 17:16

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