Reisewarnung: Corona-Ausnahmeregelung für Ostbelgien

Reisewarnung: Corona-Ausnahmeregelung für Ostbelgien

Nach der Einstufung Belgiens als Risikogebiet soll es zwischen der Städteregion Aachen und dem deutschsprachigen Ostbelgien kaum Einschränkungen im Grenzverkehr geben.

Demnach soll der Besuch in der Familie, unter engen Verwandten, beim Arzt oder zur Pflege hilfsbedürftiger Personen weiter ohne Probleme möglich sein, auch für Berufspendler gibt es keine Einschränkungen. Das hat der ostbelgische Ministerpräsident Oliver Paasch mitgeteilt. Ostbelgier sollen laut Paasch ohne Einschränkungen für maximal 24 Stunden nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz einreisen können.

Ähnlich hat sich auch der Gesundheitsdezernent der Städteregion, Michael Ziemons, geäußert. Das alltägliche Leben soll also wie bisher stattfinden können, ohne Quarantäne- oder Test-Vorschriften. Das soll aber nur für Einwohner der Städteregion oder der Gemeinden der deutschsprachigen Gemeinschaft rund um Eupen gelten, und nicht für Bürger aus den Kreisen Heinsberg und Düren.

Auch die NRW-Landesregierung hat am Freitagnachmittag bekannt gegeben, dass es ab dem 3. Oktober neue Regelungen für den sogenannten "kleinen Grenzverkehr" gibt. Bis zu 24 Stunden kann man sich ohne Grund in einem Risikogebiet aufhalten. Nach der Rückreise nach Nordrhein-Westfalen besteht jedoch die Pflicht, sich bei beim jeweils örtlichen Gesundheitsamt zu melden.

Reisewarnung: Ausnahmen für Ostbelgien

00:48 Min. Verfügbar bis 02.10.2021


Stand: 02.10.2020, 11:28

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