E-Mobilität in Köln: Probleme beim Bau von Ladesäulen

Ausbau von E-Ladesäulen stockt

E-Mobilität in Köln: Probleme beim Bau von Ladesäulen

Bis zum Sommer soll der städtische Energieversorger Rheinenergie 200 E-Ladestationen in Köln aufstellen. Doch dabei gibt es Probleme, denn an 40 Stellen kann nicht wie geplant gebaut werden.

Hintergrund ist, dass das Konzept zum Ausbau aus dem Jahr 2018 ist, sich mittlerweile aber an vielen Orten die Gegebenheiten geändert haben.

So hat die Stadt beispielsweise Fahrradstraßen eingerichtet, auf denen Radfahrer deutlich mehr Platz bekommen. Oder sie hat Gastronomen auch wegen der Corona-Pandemie mehr Platz für ihre Außengastronomie zugesagt – zwei Beispiele, warum sich an insgesamt 40 Standorten nicht wie geplant eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge aufstellen lässt.

Mehr Mitarbeiter für schnelleren Ausbau

Die Rheinenergie hat nach eigenen Angaben inzwischen für 20 dieser Standorte eine Alternative in unmittelbarer Nähe gefunden. Diese Ladesäulen müssen allerdings erst noch geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen werden. Ob sich also der Plan, alle 200 Ladesäulen bis Ende Juni 2021 fertig zu haben, einhalten lässt, ist fraglich.

Die Rheinenergie hat deshalb die Zahl der Bautrupps aufgestockt, derzeit seien vier Kolonnen unterwegs, die pro Woche etwa zehn neue Ladesäulen errichten. Aktuell seien neun Ladestationen mit je zwei Ladepunkten in Betrieb. Bis Ende des Monats März, so das Unternehmen, sollen gut 50 weitere folgen.

Stand: 10.03.2021, 12:17