Böllerfreie Zone: Köln bereitet sich auf Silvesternacht vor

Köln

Böllerfreie Zone: Köln bereitet sich auf Silvesternacht vor

  • Feuerwerk in der Nähe des Kölner Doms verboten
  • Kontrollen an acht Einlassstellen geplant
  • Kölner Rhein-Brücken werden gesperrt

In einer Zone rund um den Kölner Dom haben am Donnerstag (27.12.2018) die Absperrarbeiten für die Silvesternacht begonnen. Rund um den Dom gilt für Silvester eine böllerfreie Zone. Nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015 hatte die Stadt ihr Sicherheitskonzept in den vergangenen Jahren verschärft.

Sperrzone am Kölner Dom

Errichtet werden zur Zeit hüfthohe Barken um den Dom, die die böllerfreie Zone begrenzen. Die Absperrungen gelten Silvester von 18:00 Uhr an.

In der Zone liegen Bahnhofsvorplatz Johannisstraße, Trankgasse, Kurt-Hackenberg-Platz, Roncalliplatz, Wallrafplatz und Kardinal-Höffner-Platz. Im Vergleich zu 2017 gibt es eine zusätzliche Erweiterung der Zone zwischen 22 und zwei Uhr im Bereich der Komödienstraße und der Marzellenstraße.

Ausweise bereithalten an acht Stellen

Polizisten stehen  in Köln  vor dem Hauptbahnhof

Polizei am Kölner Hauptbahnhof

Mehrere Hundert Polizisten aus Köln werden an Silvester im Einsatz sein, dazu Ordnungspersonal der Stadt und private Sicherheitsfirmen. An den acht Eingängen zur Domplatte müssen Feiernde ihre Ausweise griffbereit halten.

Wer Feuerwerkskörper oder Böller dabei hat, für den gibt es einen ausgeschilderten Umweg um die Zone herum, heißt es von der Stadt. Die Rheinbrücken werden zeitweise gesperrt, Lastwagen dürfen zwischen 20 und zwei Uhr nicht mehr in die Innenstadt fahren.

Stand: 27.12.2018, 11:11