Forschungszentrum Jülich: Wohin mit dem Atommüll?

Straßenschild  Jülich Ahaus

Forschungszentrum Jülich: Wohin mit dem Atommüll?

  • Kein Transport nach Ahaus
  • Genehmigung für Lagerung bleibt aus
  • Ahaus wehrt sich gegen Einlagerung

Wie die Verwaltung in Ahaus mitteilte, hat das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit seine 2016 erteilte Einlagerungsgenehmigung vorerst ausgesetzt.

Keine Genehmigung für Transport

Die Behörde hatte vor anderthalb Jahren den sofortigen Vollzug der Einlagerung angeordnet. Allerdings hätte dazu zunächst eine Genehmigung zum Transport der 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus vorliegen müssen. Die wird nach Einschätzung des Bundesamtes auch in absehbarer Zeit nicht vorliegen.

Teilerfolg für Ahaus

Castor-Behälter stehen im Forschungszentrum (FZ) Jülich

Noch ist unklar, wo der Atommüll in Zukunft gelagert werden soll

Die Stadt Ahaus wertet das Aussetzen der Genehmigung als ersten Teilerfolg, denn sie wehrt sich vor Gericht gegen die Einlagerung des Jülicher Atommülls. Die Bürgermeisterin schätzt, dass bis zu einem Urteil noch Jahre vergehen.

Stand: 15.01.2018, 10:07