Umweltamt untersucht "Arsen-Behälter"

Krefeld: Gefahrenstoff gefunden

Umweltamt untersucht "Arsen-Behälter"

  • 29-Jähriger gibt Behälter mit arsenhaltiger Substanz ab
  • Das hatte einen Großeinsatz in Krefeld ausgelöst
  • Gegen Mann läuft eine Strafanzeige

War es Arsen oder nicht? Das Umweltamt untersucht zurzeit den Behälter, den ein Mann am Dienstag (12.03.2019) bei der Krefelder Feuerwehr abgegeben hat. Weil die Beschriftung auf das Gift hinwies, hatte die Aktion einen Großeinsatz in der Innenstadt ausgelöst.

Großeinsatz legte Innenstadt lahm

Ammonium Arsenat ist sehr giftig und wassergefährdend, deshalb ging die Feuerwehr auf Nummer sicher: der 29-jährige "Überbringer" wurde in ein Krankenhaus gebracht, aus seiner Wohnung nahmen Feuerwehrmänner in speziellen Schutzanzügen Proben, die in ein Speziallabor nach Köln geschickt wurden. Das Ergebnis war allerdings negativ. Der 29-Jährige wurde daher inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

Strafanzeige gegen den 29-Jährigen

Der Mann hatte behauptet, den Behälter vor zwei Wochen auf dem Sperrmüll gefunden zu haben. Gegen ihn läuft eine Strafanzeige wegen "Umgangs mit gefährlichen Abfällen", so die Polizei am Mittwoch (13.03.2019).

Arsen-Fund in Krefeld 00:27 Min. Verfügbar bis 12.03.2020

Stand: 13.03.2019, 11:14

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