Amselsterben durch Usutu-Virus am Niederrhein

Eine durch das Usutu-Virus gestorbene Amsel

Amselsterben durch Usutu-Virus am Niederrhein

  • Stechmücken übertragen Virus
  • Besonders Amseln betroffen
  • Deutschlandweit über 1.300 Fälle

Am Niederrhein sorgt das tropische Usutu-Virus für ein Vogelsterben, wie der NABU am Montag (19.08.2019) mitteilte. Besonders betroffen seien Amseln.

Schon über 2.500 kranke und verstorbene Vögel

Nach Angaben des NABU in Kranenburg wird das Usutu-Virus durch Stechmücken auf die Vögel übertragen. Vor allem der Niederrhein und Düsseldorf seien betroffen.

Seit Jahresbeginn wurden dem NABU deutschlandweit bereits über 1.300 Verdachtsfälle gemeldet, die über 2.500 kranke, meist sogar bereits verstorbene Vögel betreffen. Die Experten warnen, apathische oder tote Amseln anzufassen. Diese Tiere sollten dem NABU für Untersuchungen gemeldet werden.

Auch Menschen können sich anstecken

In wenigen Einzelfällen haben sich auch Menschen mit dem Virus infiziert. Es wurde in Blutspenden nachgewiesen und kann in seltenen Fällen auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.

Stand: 21.08.2019, 14:19

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