Kölner Karneval: Alternative Sessionseröffnung am 11.11.

Viele Karnevalisten stehen zusammen und feiern

Kölner Karneval: Alternative Sessionseröffnung am 11.11.

Nach dem Verbot von Großveranstaltungen bis zum Jahresende legt das Festkomitee Kölner Karneval alternative Konzepte vor. Die große Party am 11.11. wird wohl ausfallen müssen.

Großveranstaltungen bleiben bis Ende des Jahres auch in Nordrhein-Westfalen verboten. Das Festkomitee Kölner Karneval begrüßt angesichts der steigenden Infektionszahlen diese Regelung und konkretisiert nun seine alternativen Pläne für die Sessionseröffnung am 11.11.

WDR prüft TV-Übertragung

Die Willi-Ostermann-Gesellschaft plant am gleichnamigen Brunnen in kleiner Runde eine Eröffnung mit Künstlern. Der WDR prüft eine Übertragung. "So könnten auch zuhause an den Bildschirmen möglichst viele Jecken dabei sein", erklärt der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn.

Alternative Varianten und Verbote

Christoph Kuckelkorn

Christoph Kuckelkorn

Gegenwärtig wird mit der Stadt geklärt, wie das Verbot von Großveranstaltungen in Köln konkret umgesetzt werden sollen. "Auch außerhalb der offiziellen Sessionseröffnung am Heumarkt wird am 11.11. an vielen Plätzen spontan Karneval gefeiert. Hier liegt es an der Stadt, klare Regeln zu definieren und Verbote durchzusetzen“, so Kuckelkorn weiter.

Das Kölner Festkomitee arbeitet seit Monaten an alternativen Varianten für mögliche Karnevalsveranstaltungen im Januar und Februar, die sich an den jeweils geltenden Abstands- und Hygieneregeln orientieren. Darüber hinaus wurde der nordrhein-westfälischen Landesregierung auch ein Konzept über die Durchführung karnevalistischer Veranstaltungen in Sälen und Open Air vorgelegt.

Eine Rückmeldung zu diesem Konzept wird Mitte September erwartet.

Stand: 27.08.2020, 19:11