Aachener Tagung - wie sollen sich Elektro-Autos anhören?

Vorderseite eines Elektroautos, zwischen den Scheinwerfern steckt ein Ladekabel

Aachener Tagung - wie sollen sich Elektro-Autos anhören?

  • Forscher beraten über richtige Geräusche
  • Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen
  • Geräusche für Sehbehinderte sehr wichtig

Im Aachener Quellenhof beraten seit Dienstag (26.11.2019) 200 Experten für Fahrzeugakustik darüber, welche Geräusche Elektro-Autos künftig von sich geben sollen. Solche Geräusche sind unbedingt notwendig, damit Elektro-Autos für sehbehinderte Menschen keine Gefahr im Straßenverkehr darstellen.

Akustische Signale in Innenstädten besonders wichtig

Dass Fahrzeuge ausreichend laut sind, ist besonders in Innenstädten wichtig, sagen Verkehrsexperten. Denn sehbehinderte Menschen orientieren sich am Gehör, bevor sie eine Straße überqueren. Elektro-Autos sind aber bei langsamer Fahrt so leise, dass man sie kaum noch hört. Deshalb müssen sie Geräusche von sich geben. Aber welche Geräusche? Diese Frage beschäftigt Experten schon seit Jahren.

Schwierige Suche nach passenden Sounds

Am Anfang gab es unzählige Vorschläge für Soundeffekte, darunter auch sehr exotische – zum Beispiel Musik oder Tierlaute. Es wurde aber schnell klar, dass so etwas nicht geeignet wäre.

Inzwischen gibt es ein breites Angebot von Geräuschen, die in Frage kommen: von herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotor bis hin zu speziell konstruierten Soundeffekten, die deutlich zu hören sind, aber im Straßenverkehr nicht unangenehm auffallen. Welche Geräusche am besten geeignet sind, darüber beraten die Experten noch bis Mittwoch (27.11.2019).

Wie sollen sich Elektro-Autos anhören?

00:43 Min. Verfügbar bis 26.11.2020

Stand: 26.11.2019, 16:47