Ärger um zu früh aufgelöstes Grab in Xanten

Friedhof in Xanten

Ärger um zu früh aufgelöstes Grab in Xanten

  • Grab in Xanten nach 25 Jahren aufgelöst
  • Ruhestätte war aber für 30 Jahre bezahlt
  • Tochter wollte Grabstein nach Hause holen

Nach 25 Jahren wollte Christiane de Fries aus Xanten das Grab ihrer Mutter frühzeitig auflösen und den Grabstein zu sich in den Garten holen. Doch beim Besuch des Friedhofs stellte sie fest: Das Grab samt Stein war schon weg. Stattdessen liegt dort nun ein kahl gepflügtes Feld. Und das, obwohl die Grabstätte eigentlich für 30 Jahre bezahlt war.

Friedhofsverwaltung räumt Versehen ein

"Ich konnte es erst nicht glauben. Um zu schauen, ob ich mich falsch erinnere, bin ich dann noch zwei andere Reihen abgelaufen", erzählt die geschockte Xantenerin.

Wahrscheinlich sei der Grabstein längst zerstört, bestätigt die städtische Friedhofsverwaltung dem WDR am Telefon. Wo genau der Fehler liege, sei noch nicht klar. Zunächst wollte sich die Friedhofsverwaltung gar nicht zu dem Fall äußern, räumte letztendlich aber ein Versehen ein. Auf eine Entschuldigung wartet Christiane de Fries bislang allerdings vergeblich. Sie will nun wenigstens Schadenersatz geltend machen.

Stand: 01.04.2019, 17:32

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