Städteregion Aachen will Personalräte rückstufen

Mehrere Geldscheine in der Brusttasche eines Sakkos

Städteregion Aachen will Personalräte rückstufen

  • Zeitungsberichte: Personalräte sollen zurückgestuft werden
  • Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts der Untreue
  • Personalräten sollen Rückzahlungen drohen

Die fragwürdigen Beförderungen von Personalräten in der Städteregion Aachen führen offenbar zu Konsequenzen. Nach einem Bericht der Aachener Zeitungen sollen der Personalratsvorsitzende und die zweite Stellvertreterin zurückgestuft werden. Sie waren innerhalb kürzester Zeit mehrere Gehaltsstufen nach oben geklettert.

Ermittlungen gegen ehemaligen Städteregionsrat Etschenberg

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue unter anderem gegen den ehemaligen Städteregionsrat Etschenberg, der an der Höhergruppierung beteiligt war. Die Kölner Bezirksregierung hält die Beförderungen für rechtswidrig, schreiben die Zeitungen und verweisen auf eine vertrauliche Vorlage für den Rechnungsprüfungsausschuss, der am Dienstag (02.04.2019) tagt.

Den beiden Personalräten drohten zudem Rückzahlungen. Ihre Gehälter seien seit Januar unter Vorbehalt gezahlt worden.

Stand: 02.04.2019, 15:18