Neue Schlappe für Wuppertaler Tanztheater im Fall Binder

Adolphe Binder

Neue Schlappe für Wuppertaler Tanztheater im Fall Binder

  • Adolphe Binder klagt gegen fristlose Kündigung
  • Landesarbeitsgericht gibt ihr recht
  • Bundesarbeitsgericht lehnt Beschwerde des Tanztheaters ab

Das Tanztheater Pina Bausch Wuppertal muss im Rechtsstreit mit Adolphe Binder die nächste Schlappe hinnehmen. Die fristlose Kündigung seiner Intendantin war nicht rechtmäßig. Das hat am Dienstag (21.01.2020) das Bundesarbeitsgericht bestätigt.

Landesarbeitsgericht ließ Revision nicht zu

Adolphe Binder war im Juli 2018 als Intendantin des Tanztheaters Wuppertal fristlos gekündigt worden. Unrechtmäßig, wie auch das Landesarbeitsgericht in zweiter Instanz feststellte. Eine Revision gegen dieses Urteil hatte der Richter in Düsseldorf nicht zugelassen. Dagegen hatte die Stadt Wuppertal beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt Beschwerde eingereicht. Diese wurde jetzt abgewiesen. Also ist Adolphe Binder weiterhin als Intendantin angestellt.

Unabhängig davon verhandelt das Landesarbeitsgericht am 31. Januar 2020 über die Gehaltszahlungen an Adolphe Binder, die seit ihrem Rauswurf noch ausstehen. Gespräche zwischen den Parteien über eine gütliche Einigung habe es, so die Pressesprecherin der Stadt Wuppertal, bisher nicht gegeben.

Stand: 21.01.2020, 16:05