Denkmal einen Schritt weiter: Adler können landen

Adler oder Peking-Ente für die Adlerbrücke 02:36 Min. Verfügbar bis 22.08.2020

Denkmal einen Schritt weiter: Adler können landen

  • Wuppertaler Adlerbrücke bekommt Denkmal
  • Rekonstruktion nach historischem Vorbild
  • Chinesische Produzenten halten Maße nicht ein

Nach jahrelangem Warten ist das Denkmal an der Wuppertaler Adlerbrücke einen Schritt weiter gekommen. Mittwoch (21.08.2019) hat ein Kran zwei Betonsäulen aufgestellt. Auf ihnen sollen dann in den nächsten Wochen zwei Adler aus Gusseisen montiert werden. Eigentlich hätten die rein privat finanzierten Arbeiten längst abgeschlossen sein sollen, doch es gab immer wieder Rückschläge.

Adler made in China

Adlerbrücke im Aufbau

Die Herstellung der Gussfiguren hatte eine Firma in China übernommen. Ein Remscheider Büro hatte alle Pläne erstellt, doch als die Adler dann eintrafen, gab es eine böse Überraschung: Erstens waren die Flügel viel breiter und zweites waren die Befestigungsmaße nicht eingehalten.

Statt im Abstand von 30x30 cm waren die Halterung 15x25 cm voneinander entfernt. Inzwischen hat ein Schlosser einen Plan zur Adler-"Fußpediküre" gemacht und ein Adapter soll dafür sorgen, dass die schweren Figuren auf den Säulen halten.

Bürgervereinen haben Sponsoren gefunden

Schwarzer Adler

Während die 150 Jahre alte Brücke von der Stadt saniert worden ist, gab es für die Adler keine öffentlichen Gelder. Drei Bürgervereine haben jedoch etliche Sponsoren gefunden, so dass insgesamt mehr als 40.000 Euro zusammen gekommen sind. Im Oktober, so die jetzige Planung, soll es ein kleines Fest an der Adlerbrücke geben.

Stand: 21.08.2019, 15:41

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