Schusswaffen bei Reichsbürger-Razzia in Gummersbach entdeckt

Schrotflinten, Armbrüste und Macheten

Schusswaffen bei Reichsbürger-Razzia in Gummersbach entdeckt

  • Beamte fanden mehrere Schusswaffen
  • Schrotflinten, Armbrüste und Macheten
  • Polizei ermittelt gegen Endfünfzigerin

Die seit einer Woche verbotene Gruppierung der "Geeinten deutschen Völker und Stämme" aus der Reichsbürger-Szene war offenbar schwer bewaffnet. Bei der Razzia in einer Wohnung in Gummersbach (19.03.2020) hat die Polizei nach Informationen aus Sicherheitskreisen mehrere Schusswaffen gefunden: Drei abgesägte Schrotflinten, drei Armbrüste, zwei Macheten und eine Zwille.

Durchsuchung nach Reichsbürger-Verbot

Die Wohnung gehörte einer Frau in den Endfünzigern. Das Objekt war durchsucht worden, nachdem Bundesinnenminister Horst Seehofer die Gruppe verboten hatte. Polizisten hatten daraufhin eine Razzia bei 21 führenden Mitgliedern des Vereins "Geeinte deutsche Völker und Stämme" und seiner Teilorganisation "Osnabrücker Landmark" in zehn Bundesländern durchgeführt.

Stand: 26.03.2020, 09:57