Große Verluste für AVV in 2020

Bus der ASEAG mit dem Wort "E-Ticket" auf der Anzeige

Große Verluste für AVV in 2020

Wegen weniger Fahrgäste während der Corona-Pandemie rechnen die Aachener Verkehrsbetriebe für 2020 mit Mindereinnahmen von 18 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr davor.

Die Auslastung der Busse im Aachener Verkehrsverbund liegt derzeit zwischen 45 und 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut einem AVV-Sprecher werden die Verluste aber durch den Rettungsschirm des Bundes und der Länder für den öffentlichen Nahverkehr aufgefangen. Fahrpreise müssten deshalb nicht erhöht werden.

Um aber mehr Fahrgäste für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen, hat zum Beispiel die Stadt Baesweiler ein 1-Euro-Ticket eingeführt. Flächendeckend ist das aber im AVV nicht möglich, da viele beteiligte Kommunen die damit verbundenen Kosten nicht tragen wollen.

Stand: 06.01.2021, 15:27