Anklage gegen Viersener Tanzlehrer wegen sexualisierter Gewalt

Beine zweier Leute, die Salsa tanzen.

Anklage gegen Viersener Tanzlehrer wegen sexualisierter Gewalt

Der Inhaber einer Viersener Tanzschule war bereits im vergangenen Juli wegen Verdachts der sexualisierten Gewalt gegen Kinder festgenommen worden. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

Der 37-Jährige soll sich zwischen 2015 und 2020 im Kreis Viersen im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Tanzlehrer in insgesamt 39 Fällen strafbar gemacht haben, so die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach. Vier Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren werden als Geschädigte aufgeführt.

In 37 Fällen soll der bislang unbescholtene Mann sexualisierte Gewalt an Kindern verübt haben, in einem Fall schwer. Darüber hinaus wirft die Staatsanwaltschaft ihm eine versuchte sexuelle Nötigung in einem minder schweren Fall und den Besitz von kinder- und jugendpornographischen Schriften vor.

Weil die Staatsanwaltschaft Anklage beim Amtsgericht erhoben hat, erwartet den Krefelder im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als vier Jahren. Über die Zulassung der Anklage muss das Amtsgericht noch entscheiden.

Stand: 08.04.2021, 20:41